Es ist harte Handarbeit: Weinbau und Weinlese an einem Hang mit 45prozentiger Neigung. Das Land Baden-Württemberg erkennt die Bedeutung dieser herausfordernden Anbauweise an und will die Winzer künftig noch besser unterstützen.
Die sogenannten Steillagen prägen vielerorts das Landschaftsbild. Allein in Baden-Württemberg liegen 7000 Hektar der insgesamt 28.000 Hektar Rebfläche an Weinbergen mit mehr als 30 Prozent Hangneigung. Bei der Winzergenossenschaft Schreisheim sind es etwa die Hälfte der 130 Hektar bewirtschafteter Fläche.

Beim Herbsten in Leutershausen habe ich mich nun über die Anbauweise am Steilhang informiert. Bei Winzer Martin Schmitt habe ich Mitte September mit angepackt und Bottiche voll Riesling-Trauben geerntet.

Die Steillagen sind aber nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, sondern tragen zur regionalen Identität bei und schaffen einen besonderen Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten. So siedeln zum Beispiel Eidechsen, Blindschleichen, Insekten, Erdkröten und viele mehr in alten Trockenmauern und Stiegen.
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Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete am 25. September 2026 über meinen Einsatz bei der Weinlese und die Herausforderungen des Weinbaus in Steillagen. Den Artikel finden Sie hier.
Über den Ertrag der diesjährigen Lese bei der Schriesheimer Winzergenossenschaft berichtete der Mannheimer Morgen am 28. September 2026. Den Bericht finden Sie hier.